Ahorn

 
Ahorn

 Handelsname: Ahom, Schlicht
 Ähnlich: Weiße Buche, Hard Maple
 Ursprungsland: Mitteleuropa,  Atlantikküste bis Ukraine
 
Vorkommen:
Weit über Mitteleuropa verbreitet, für die Furnierindustrie interessantestes Wuchsgebiet ist Westeuropa. Die Spezialform „Riegelahorn" wird weitestgehend in Groß­britannien beschafft. Schwarze Stiftästchen werden häufig ausgebildet; diese sind so hart, dass Scharten an den Bearbeitungswerkzeugen entstehen. Deshalb werden die Stiftästchen bei der Furnierherstellung ausgebohrt.
 
Verwendung:
Hochwertiges Furnierholz für Innenausbau und Möbelherstellung. Im Prinzip alle Holzwaren, bei denen ein besonderer Wert auf die weiße Farbe gelegt wird. Sehr beliebt für Massivtische in Gasthäusern, außerdem für Sportgeräte sowie Werkzeugstiele.
 
Eigenschaften:
Das Holz ist fast weiß, Furnier ist nach der Messerung schnell zu trocknen, sonst vergilbt es unter Einwirkung von Licht und Luft. Kernbildung ist möglich, aber da die Stämme normaler­weise große Dimensionen haben, ist dies nicht so problematisch. Schlimmer ist der Hang zur dunkelbraunen Streifenbildung im besten Holz.
 
Mechanisch:
Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen gut und leicht möglich, wenn auch auf Grund der Härte ein erhöhter Kraftaufwand erforderlich ist. Gehobelte Flächen werden sehr glatt.
 
Trocknung:
Die Trocknung erfordert eine erhöhte Sorgfalt, da das Holz sehr stark zum Reißen und Werfen neigt. Bei unsachgemäßer Trocknung können Farbveränderungen auftreten.
 

Oberfläche:
Ahorn eignet sich hervorragend zum Polieren und zum Beizen. Um ein vorzeitiges Vergilben zu verhindern, sind UV-beständige Lacke zu empfehlen.

 

Verleimung:
Holzverbindungen durch Leim, Schrauben und Nägel sind leicht herstellbar und sehr haltbar. Ein Vorbohren beim Schrauben ist zu empfehlen.

 
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