Asteiche

 
Asteiche

 Handelsname: Europäische Eiche
 Ähnlich:---
 Ursprungsland: Europa
 
Vorkommen:
Häufigste Baumart in den euro-
päischen Wäldern, meist als Stiel-
oder Traubeneiche vorkommend. Bekannteste Herkunftsorte für hochwertige Furniereichen sind Spessart und Pfalz in Deutschland, Troncais in Frankreich. Eichen sind in Europa nicht vorhanden in Mittel-und Nordskandinavien sowie in West, Mittel- und Südspanien. Sehr gute Dimensionen von über 0,80m sind nicht selten. Die Asteiche bildet sehr viele regelmäßige Stiftäste und Wasserreißer.
 
Verwendung:
Messerholz für dekoratives Furnier.
 
Eigenschaften:
Verwendet werden Eichen, die viele Stiftäste ausgebildet haben, die aber noch gesund und geschlossen sein sollten. Asteichenfurniere werden in geringem Umfang in der Serien­möbelproduktion, meist jedoch im Innenausbau eingesetzt ansonsten siehe: —> Europäische Eiche.
 
Mechanisch:
Trotz seiner Härte läßt sich Eiche mit allen Werkzeugen gut bearbeiten. Gehobelte Flächen werden sehr glatt. Profile und Drechselarbeiten können mit guten Ergebnissen ausgeführt werden.
 
Trocknung:
Im Bereich der Astzonen besteht eine erhöhte Gefahr, dass bei der Trock-
nung diese Bereiche durch Rissbildung in ihrer Qualität gemindert werden. Auch bei der mechanischen Bearbei-
tung kann es zu Faserausrissen in diesen Bereichen kommen.
 

Oberfläche:
Eiche läßt sich mit allen Oberflächenmitteln gut und problem-
los bearbeiten. Der Einsatz von Beizen sollte auf die amerikanische Eiche beschränkt bleiben.

 

Verleimung:
Verbindungen durch Leim halten dauerhaft, Schraub- und Nagelver-
bindungen halten fest, können jedoch - bei Einwirkung von Feuchtigkeit -
eine Verfärbung im Holz verursachen.

 
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