Erle

 
Erle

 Handelsname: Roterle
 Ähnlich: Amerikanische Roterle (Red  Alder), Hard Maple
 Ursprungsland: Europa, Asien
 
Vorkommen:
Europa, Sibirien, Nordafrika, bevorzugt lockere, tiefgründige, nährstoßreiche und feuchte Lehmböden. Häufig an Wasserläufen und in Flussniederungen anzutreffen.
 
Verwendung:
Furnierholz, Schnittholz, Musikins-
trumentenindustrie, Obstkisten, wird zur Zeit bevorzugt als Erle massiv im Möbelbcreich ver­wendet. Galt bis zur Aufwertung als Modeholzart (Bioholz-
art) Mitte der 90er Jahre als minder-
wertig und in der Möbel­industrie als nicht einsetzbar.
 
Eigenschaften:
Farbe ist nach dem Fällen zunächst orangerot, dann rötlichweiß bis braun-
rot nachdunkelnd. Erle ist ein wenig dekoratives und oft fehlerhaftes Holz. Saubere Stämme sind nur selten zu finden, als Messerfurnier deshalb relativ ungeeignet. Fast ausnahmslos findet man feine Haare, die über die ganze Oberfläche verteilt sind.
 
Mechanisch:
Die Bearbeitung von Erle durch Hand und maschinelle Werkzeuge bereitet keine Schwierigkeiten. Sie lässt sich leicht hobeln, profilieren und drechseln, wobei sehr glatte Oberflächen entstehen.
 
Trocknung:
Erle gehört zu den Hölzern, die sich
gut und schnell trocknen lassen,
ohne eine größere Tendenz zum Reißen und Verwerfen aufzuweisen.
 

Oberfläche:
Bei der Oberflächenbehandlung von Erle werden zumeist Mattie­rungen sowie Wachse und ölhaltige Schutzmittel verwendet. Ihr Einsatz bereitet keine Schwierigkeiten.

 

Verleimung:
Verleimte Verbindungen sind sehr gut haltbar. Schraub- und Nagelverbin-
dungen von guter Auszugsfestigkeit.

 
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