Kastanie

 
Kastanie

 Handelsname: Kastanie, Edelkastanie
 Ähnlich: Weißeiche
 Ursprungsland: Europa, Asien
 
Vorkommen:
West-, Südeuropa, Kleinasien, Nordafrika. Das Verbreitungsgebiet dieses wärmeliebenden Baumes fällt
in etwa mit der Weinbaugrenze zusammen. Die Roßkastanie ist eine andere botanische Art, die holzwirt-
schaftlich nur eine untergeordnete Rolle hat.
 
Verwendung:
Furnierholz, Messerholz für Deck-
furnier, Möbel, Verkleidungen, Treppen, Parkett, Spezialholz für
den Schiffs- und Wasserbau, Schnittholz.
 
Eigenschaften:
Das Kernholz ist gelblich bis dunkel-
braun und pilz-, aber nicht insekten-
fest. Das Holz ist nicht witterungsfest, im Wasser aber sehr dauerhaft. Wegen der etwas schmutzigen Färbung hat es in Europa keine sehr große Bedeutung für den Furnierbereich. In Südeuropa (Italien, Spanien) häufiger im Serienmöbelbereich eingesetzt.
 
Mechanisch:
Die maschinelle Bearbeitung von trockenem Holz bereitet keine be-
sonderen Schwierigkeiten, Es lässt
sich leicht hobeln sowie profilieren
und drechseln.
 
Trocknung:
Die Kammertrocknung sollte langsam und vorsichtig durchgeführt werden.
Bei der Lufttrocknung besteht eine Tendenz zum Reißen und Werfen.
Nur bei größter Sorgfalt erreicht man zufriedenstellende Trocknungsergebnisse.
 

Oberfläche:
Kastanie lässt sich gut beizen und mit allen Arten von Oberflächenmitteln problemlos behandeln.

 

Verleimung:
Die Verleimung von Kastanie ist ohne Schwierigkeiten möglich, Schraub- und Nagelverbindungen halten fest. Aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes kann es bei Berührung mit Metall zu Reaktionsflecken kommen.

 
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