Limba

 
Limba

 Handelsname: Umba, Afara, Egoin,  Frake, Ofram
 Ähnlich: Koto
 Ursprungsland: Afrika
 
Vorkommen:
Limba kommt im westafrikanischen Regenwald an der Guineaküste vor. Der Baum ist am häufigsten im Kongo verbreitet.
 
Verwendung:
Limba ist leicht zu verarbeiten und lässt sich leicht messern und schälen. Man nimmt es gerne zur Herstellung von Sperrholz und Schälfurnier.Auch in der Möbelschreinerei und bei der Leistenfabrikation findet es Verwendung. Als Furnier vor allem eingesetzt in der Türenindustrie für streichfähige Türen.
 
Eigenschaften:
Farbe ist regional sehr unterschiedlich. Limba aus dem Kongo hat die gewünschte hellgelbe Farbe, aus der Region der Elfenbein­küste (Frake) kann das Holz sogar schwarzbraun sein. Limba ist die dominierende Holzart des belgischen Kongo und
wird von dort in bedeutenden Mengen exportiert.
 
Mechanisch:
Limba lässt sich durch alle gebräuch-
lichen Bearbeitungs-verfahren leicht und sauber mechanisch behandeln.
Bei normalem Vorschub ergibt die Widerspänigkeit keine Probleme.
 
Trocknung:
Das Holz sollte zum Schutz vor Insektenbefall schnellder künstlichen Trocknung zugeführt werden, wobei diese, auf Grund der großen inneren Spannungen, sehr sorgfältig durchgeführt
 

Oberfläche:
Für die Innenverwendung sind alle Arten der Oberflächen­behandlung anwendbar. Limba besitzt auch eine sehr gute Beizfähigkeit.

 
Verleimung:
Das helle Limbaholz wirft keine Probleme bei der Verarbeitung auf. Schraubverbindungen sollten vorgebohrt werden.
 
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