Riegelahorn

 
Riegelahorn

 Handelsname: Ahorn Riegel
 Ähnlich:Riegelanegre
 Ursprungsland: Europa
 
Vorkommen:
Verbreitet über ganz Europa, jedoch
als Riegelahom sehr selten, am häufigsten in England auftretend.
Beim Riegelahom sind die Holzfasern gewellt, dadurch entsteht das für diese Holzart typische Bild.
 
Verwendung:
Fehlerfreie Stämme werden als exklusives Furnierholz verwendet, wobei die Riegelfurniere mehr vom amerikanischen und asiatischen Markt gefragt sind. In Europa wird der Riegel von Möbelhandel und Endverbraucher i.. Zt. nicht akzeptiert. Kur/e Längen werden als sogenanntes „Fiddlebackholz" an Hersteller von Musikinstrumenten (Saiteninstrumente) verkauft.
 
Eigenschaften:
Das fast weiße Holz vergilbt unter
Licht- und l.ufteinfluß, wenn die Furniere nicht schnell genug getrock-
net werden. Kernbildung ist möglich, aber nicht so problematisch, da die Stämme normalerweise große Dimensionen haben. Schlimmer ist
der Hang zur dunkelbraunen Streifenbildung im besten Holz.
 
Mechanisch:
Hauptsächlich wird durch den Riegel
die mechanische Bearbeitung erschwert. Um ein Ausreißen der
Fasern an der Oberfläche zu verhindern, ist ein langsamer Vorschub und scharfes Werkzeug unabdingbar. Besonders Profile sind schwer herstellbar. Bei zu langsamer Vorschub kann es zu Verbrennungen an der Oberfläche kommen.
 
Trocknung:
Das Holz neigt sehr stark zum Reißen und Werfen. Zusätzlich können bei unsachgemäßer Trocknung Farb­veränderungen auftreten.
 

Oberfläche:
Ahorn eignet sich hervorragend zum Polieren und zum Beizen. Um ein vorzeitiges Vergilben zu verhindern, sind UV-Schutzlacke empfehlenswert.

 

Verleimung:
Holzverbindungen durch Leim, Schrauben und Nägel sind leicht herstellbar und sehr haltbar. Ein Vorbohren beim Schrauben ist zu empfehlen.

 
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