Teak

 
Teak

 Handelsname: Teak
 Ähnlich: Afromosi
 Ursprungsland: Südostasien
 
Vorkommen:
Vorkommen von Indien über Burma bis Thailand und Vietnam. Bekannteste Herkunftsländer für hochwertiges Rundholz sind Burma
und Thailand. Aufgrund der starken Nachfrage in den 60er, 70er und 80er Jahren starke Übernutzung der Waldbestände, sodass heute die Qualitäten stark zurück­gegangen sind. Exakte Sortierungen durch staatliche Verkaufspolitik, speziell in Burma. Heute oft auch in Plantagen angepflanzt, qualitativ fragwürdig.
 
Verwendung:
Teak zählt zu den ältesten Gebrauchshölzern. Aufgrund der Beständigkeit gegen Pilz- und Insektenbefall ideales Schiffsbauholz. Hochwertiges Möbelholz für Innenausbau und Serienmöbelproduktion, das in den 80er und 90er Jahren in Mitteleuropa aus der Mode gekommen ist. In Skandinavien nach wie vor beliebtes Mobelholz.
 
Eigenschaften:
Man unterscheidet im Furniersektor den „Golden Teak" und den gestreiften Teak. Das Holz hat eine leicht ölige Oberfläche.
 
Mechanisch:
Grundsätzlich bereitet die Bearbeitung von Teakholz keine Schwierigkeiten. Mineralische Bestandteile im Holz stumpfen jedoch die Werkzeuge stark ab. Beim Einsatz von hartmetall­bestückten Werkzeugen können sehr glatte Oberflächen erzielt werden.
 
Trocknung:
Die Trocknung sollte langsam und schonend durchgeführt werden, bereitet aber im Besonderen keine Schwierigkeiten. Es besteht keine Tendenz zum Reißen und Werfen.
 

Oberfläche:
Zur Oberflächenbehandlung von Teak sollten Spezialmittel zur Anwendung kommen. Die gründlich auszubürs-
tende Oberfläche sollte im Innenausbau mit Ölpräparaten und im Außenbereich mit Lasuren behandelt werden.

 
Verleimung:
Aufgrund des Ölgehaltes ist die Verleimung schwieriger. Schraub-
und Nagelverbindungen halten fest.
 
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